GESCHICHTE

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Geschichte Lederer “Transportgruppe”

Bereits 1934 übernahm unser Großvater Andreas Lederer senior von seinem Vater ein Pferdegespann mit Wagen und begann zu “frächtern”. Während des 2.Weltkrieges wurde die Frächterei von seiner Familie zusammen mit dem Gasthof und dem Bauernhof weiterbetrieben. Nach der Rückkehr aus dem Krieg baute er sein Unternehmen zurück auf und erwarb bereits 1952 einen Opel Blitz LKW.
Das Unternehmen wurde bis Anfang der 70er Jahre auf 3 Kipp-LKWs ausgebaut.

Am 24.09.1973 verünglückte unser Großvater Andreas Lederer sen. im Großarler Ellmautal beim Umdrehen im Güterwegebau leider tödlich.

Andreas Lederer (jun.) war nun als ältester Sohn von heute auf Morgen ohne jede Vorbereitung “gefordert”, das väterliche Unternehmen fortzuführen.
Mit einem privaten Kredit seines Schwagers Franz Lienbacher gelang die Fortführung und ab 1.1.1974 die Übernahme des Betriebes.
Nach dem Unfall – Ende 1973 – kaufte unser Vater von Eugen Tschann eine Kabine für den verunglückten ÖAF Tornado um 1o.ooo,– Schilling und fügte der grünen Kabine den seither prägenden roten Streifen hinzu.
Im März 1974 vereinbarten die beiden den Kauf eines Scania LBT 110 3-Achs-Kippers um 480.000,– Schilling, der dann mit einem Holzkran um 160.000,– und Aufbauanpassungen um 60.000,– sowohl als Kipper als auch als Holzfahrzeug einsetzt werden konnte. Dies war nicht nur der erste 3-Achser im Großartal sondern auch der erste Pongauer- wenn nicht sogar Salzburger – LKW mit Wechselsystem Holz-Kipper.
Es folgte ein gebrauchter Magirus 256 Allrad.
1976 kamen ein Bagger und der erste Fernverkehrs-LKW: Büssing 320 Unterflur – mit salzburger Konzession.
Diesen stellte der Fahrer in Wien in der Westeinfahrt in einer Unterführung quer und zerstörte ihn total. Zu allem Überfluss wurde der zugehörige Planenhänger dann in Wien gestohlen!
Tschann ersetzte den Büssing durch einen gebrauchten Scania 2-Achs-Kipper.
Am 1.8.1979 kam der erste DAF – ein Unfaller ex Augustin – als erste Fernverkehrszugmaschine.

1980 gab es den ersten nigelnagelneuen DAF! Ein 2800er 3Achs-Kipper mit 320PS und vormals genanntem Wechselsystem Holz-Kipper. Gepaart mit einem 1932er Mercedes-Allrad mit einem Kippaufbau von einem vormaligen DAF-Vorführer…

Ende 1984 erfolgte die Bestellung eines 3300er Spacecabs. Ein TOP-Auto der damaligen Zeit. 330PS, spritsparend, zuverlässig, Fuller Getriebe, Wirbelstrombremse, große Kabine ABER KLEINE FRONTSCHEIBE!
Erstmals gab es einen Entwurf zu einer Lackierung, erstmals wurde auch ein dunkelgrüner Streifen und die weissen Ränder angebracht.

Auch die Firma Lederer wuchs und erwarb in der Folge fast alle LKWs von Tschann, aber auch Fremdmarken, die jedoch auch oft mit gleichzeitigem Konzessions- und oder Firmenerwerb gepaart waren.

1985: Die Interway Warenhandels-Transport GmbH mit zwei wunderschönen Mercedes wurden von Andreas Lederer erworben.

Der zweite dunkelgrüne Streifen und die weissen Ränder wurden beim Erwerb des 1.DAF FT.95.380 ex Inntaler Unfallers beim Fahrzeugwiederaufbau 1989 in der eigenen Werkstätte in Hüttschlag angepasst und wurden voriges Jahr und jetzt bei den “Alt-Lederer-DAFs” wiederverwendet”
In der Folge kamen zuerst einige grün-rot lackierte ex-Inntaler und danach nigelnagelneue Zugmaschinen der Serie FT.
Die grüne Flotte erlebte eine Ausdehnung auf 15 LKWs Weihnachten 1993.

Ende 1992 erfolgte die Gründung einer luxemburger Tochterfirma, um in den Genuss von EG-Genehmigungen zu gelangen. Die Steuerung erfolgte von einem Tiroler Büro aus.
Mangels Ökopunkten und diverser wirtschaftlicher Schwierigkeiten endete diese Firma 1996.

1992 gründete ich meine erste Auslandsfirma in Luxemburg, die aber mangels Ökopunkten nie aktiviert wurde.

1993 zog ich der Liebe wegen nach Belgien um und gründete dort mithilde meines Schwiegervaters “in spe” eine kleine Transport bvba, die mit zwei früheren LKWs, die ich von meinem Vater erwarb, operierte.

1994 erfolgte die Gründung der Interway Holland BV. IN diesem EG-Land war ein genügend hohes Ökopunktekontingent für den Transit durch Österreich vorhanden.

1996 errichtete Reinhard Lederer “parallel” die Lederer Transport GmbH in Hüttschlag, die jedoch in Salzburg keine Ökopunkte zugeteilt bekam.

Mit der österreichischen Gmbh als Namensgeber, der holländischen Transport BV als Genehmigunsinhaber und einem kleinen Dispobüro in Kiefersfelden und später in Brannenburg gelang “uns jungen” Lederers der Start in die bis heute bestehende Selbständigkeit mit 17 DAF-FT95.400 Zugmaschinen der Firma Tschann, 12 Sattelaufliegern der Firma Schwarzmüller und Diesellieferungen der Firma Wölfl. Alle drei Geschäftsverbindungen halten bis heute an!

1997 wurden 12 Fahrzeuge auf DAF XF380 getauscht und wurden grün-orange Streifen auf den Kabinen angebracht.
September 1997 kam der 1.Superspacecab, der “meinen treuen” – mittlerweile zur Zugmaschine umgewandelten 112er Scania Baujahr 1987 ersetzte.
1998 erreichten wir den 100. von Tschann gelieferten LKW. Als Beweis erhielt er das Kennzeichen: JO-L-100.
Ein für damilige Verhältnisse TOP ausgestatteter 430er Superspacecab mit “allem PI-PA-PO” !!!
Hier verwendeten wir erstmals das bis heute von mir verwendete und gut erkennbare Doppelstreifensystem und den “V-mässigen” Verlauf an den Seiten …
Auch der erste neue Scania wird gekauft.

2000: Umzug der Lederer Transport GmbH nach Wals zur Firma Wölfl.

2002: Errichtung einer ersten Lagerhalle in Wals.

2003 es waren fast nur mehr DAF Superspacecas angeschafft.
Interessehalber auch immer wieder einzelne Scanias.
Übernahme eines leeren GmbH Mantels durch Horst Lederer und Umbenennung in T.V.G., die sofort 14 neue Sattelzugmaschinen anschafft.

2004: Gründung der LP Logistik GmbH mit neuen Partnern.

2006: Jeder der beiden Lederer-Brüder geht seinen Weg.
Reinhard mit Lederer Transport GmbH und LP Logistik konzentriert sich auf Italienverkehre und Logistik.
Horst mit Interway Holland BV, H. C. Van Leer B.V., Horst Logistics B.V. und T.V.G. spezialisiert sich auf Holland-Verkehre.
2007: Errichtung einer ungarischen Tochterfirma.
2008: Verkleinerung des Fuhrparks infolge der Krise. Horst nur mehr 2 LKWs, Reinhard 25 LKWs.

2009: Errichtung einer neuen Logistikhalle der L.P. Logistik in Obertrum.

2012 ein 3. Und 4. LKW werden angeschafft.

2013 – 2019 stetiges, gesundes Wachstum auf 15 gebrauchte LKW der Marken Scania und Volvo mit Beendigung der holländischen Firmen und Verkehre, Konzentration auf die österreichische Transport- GmbH mit etwas verkleinertem Aktionsradius Österreich-Italien-Deutschland Fokus Ruhrgebiet.

2014: Erwerb des ersten LKW mit digitalem Tacho und Wechsel der Marke auf DAF mit Händler Tschann.

2014: Errichtung einer kleiner deutschen Speditions GmbH.

2014 -2019: ständiger Erneuerung des Fuhrparks auf DAF und Einsatz rein österreichischer Kennzeichen und in Österreich angemeldeten Fahrern.

HEUTE: 15 LKWs.

Zur GOLDENEN HOCHZEIT unserer Eltern 2017 und zum 75.Geburtstag unseres Vaters wollte ich etwas “Besonderes” zusammenstellen: Einen 510er DAF in Lederer grün-rot wie wir sie vor über 20 Jahren hatten und kannten!

 

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